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11/30/2011

Ihren Sohn bringt das nicht zurück

Ihren Sohn bringe das nicht wieder zurück, sagte Jacksons Mutter Katherine nach der Entscheidung. Aber so sei das Gesetz, und der Richter habe die Höchststrafe verhängt. Sie danke dem Richter und den Staatsanwälten, es sei gut gelaufen.

11/29/2011

Höchststrafe für Conrad Murray

Michael Jacksons früherer Leibarzt Dr. Murray muss für vier Jahre ins Gefängnis und wurde also zu höchstmöglichen Strafe verurteilt. Das entschied Richter Michael Pastor am 29.11.11 um ca. 18.30 Uhr unserer Zeit.

Für Geld und Prestige hat Murray seinen hippokratischen Eid verletzt und als Leibarzt Michael Jackson im Stich gelassen. Zudem, so Richter Michael Pastor, zeige Murray keine Reue und schiebe die Schuld auf das Opfer. 

Eine Aussetzung zur Bewährung lehnte Pastor explizit ab.

Murray wurde in Handschellen abgeführt.

Über die geforderte Millionen-Entschädigung für Jacksons-Familie wird erst 2012 entschieden.

11/07/2011

Murray - SCHULDIG

Conrad Murray wurde schuldig gesprochen!


Der frühere Leibarzt von Michael Jackson ist wegen fahrlässiger Tötung für schuldig befunden worden. Die Geschworenen gaben ihr Urteil am Montag, 16.00 Uhr Ortszeit in Los Angeles bekannt.
Dem 58-jährigen Conrad Murray drohen nun bis zu vier Jahre Haft. Seine Strafe soll später verkündet werden.
Der Mediziner wurde in Handschellen abgeführt.

11/05/2011

Murray-Prozess: noch kein Urteil



Nach einer knapp sechsstündigen Sitzung am Freitag im Gericht von Los Angeles wurden die zwölf Geschworenen ins Wochenende entlassen. Die erste Beratungsrunde ist also ohne ein Urteil zu Ende gegangen.

Am Montagmorgen um 08.30 Uhr (Ortszeit) soll die Beratung der Geschworenen fortgesetzt werden.

11/04/2011

Bildstrecke: Conrad Murray–Prozess

 

Traurige Bildersammlung - neben Fotos von “Dr. Death” Conrad Murray, Anwälten und Zeugen auch wohl das letzte Bild des toten King of Pop.

 Conrad Murray- Prozess: Bildstrecke

Murray-Prozess: Die Schlussplädoyers


Die Anklage

In seinem Schlussplädoyer rief der Staatsanwalt David Walgren die Geschworenen dazu auf, den wegen fahrlässiger Tötung angeklagten Conrad Murray schuldig zu sprechen. Der Mediziner habe den Tod des Sängers „grob fahrlässig“ verschuldet. Er habe sich nicht wie ein Arzt, sondern immer nur wie ein hoch-bezahlter Angestellter verhalten. Er habe im Polizeiverhör gelogen, Sanitätern und Medizinern wichtige Informationen verschwiegen und nur an seinen eigenen Vorteil gedacht.

Murray sei verantwortlich dafür, dass Jacksons Kinder Prince, Paris und Blanket keinen Vater mehr haben. "Für sie endet dieser Fall nicht heute, morgen oder am nächsten Tag, für Michaels Kinder wird dieser Fall ewig dauern, denn sie haben keinen Vater mehr", sagte der Staatsanwalt. "Sie haben keinen Vater wegen der Taten von Conrad Murray."

Die angeblichen Beweismittel des pensionierten Wissenschaftlers Dr. Paul White und dessen Aussage, Jackson habe sich das Propofol selbst gespritzt, bezeichnete Walgren als  "Junk Science" („Humbug-Wissenschaft“).

Die Verteidigung

Murrays Verteidiger Ed Chernoff hielt dagegen, dass die Anklage Murrays Schuld an einer Überdosis Propofol nicht glaubwürdig bewiesen habe. Er beharrt immer noch darauf, dass Jackson sich selbst die tödliche Dosis spritzte, als sein Arzt nicht im Raum war. Chernoff warnte die Juroren, dass die Anklage von ihnen verlangte, „Conrad Murray für die Taten von Michael Jackson“ zu verurteilen. Damit meinte er Jacksons langjährige Medikamentenabhängigkeit.

Heute wird die Jury mit ihren Beratungen beginnen. 

10/29/2011

White entlastet Murray

Nach dem Kreuzverhör des letzten Zeugen der Verteidigung steht das Verfahren gegen Jacksons Leibarzt Conrad Murray kurz vor dem Abschluss. Der Mediziner wurde von Narkosespezialist Paul White entlastet. Dieser hatte am Freitag vor der Jury in Los Angeles erklärt, der Popstar habe sich wahrscheinlich selbst die tödliche Dosis des Betäubungsmittels Propofol injiziert. White geht davon aus, dass sich der Sänger nach der ersten Injektion durch seinen Leibarzt in einem unbeobachteten Moment selbst eine zweite, deutlich höhere Dosis spritzte.

10/28/2011

Murray - Prozess live stream


Streaming by Ustream


Widersprüchliche Aussagen: Prozess um Michael Jacksons Tod



Im Prozess um den Tod von US-Popstar Michael Jackson haben die Experten widersprüchliche Aussagen gemacht, was durchaus zu erwarten war. So sagte der Zeuge der Verteidigung Paul White aus, dass das strittige Anästhesiemittel Propofol bei chronischer Schlaflosigkeit aufgrund einer Studie "sicher und effizient" eingesetzt werden könne. Unter Medizinern sei es üblich, Medikamente auch ausserhalb des auf den Beipackzetteln genannten Anwendungsgebietes einzusetzen.

Dies war von dem Propofol-Experten Steven Shafer in der vergangenen Woche bestritten worden. Besonders pikant sind die Widersprüche, weil Shafer einst an der Stanford Medical School ausgebildet wurde, als White dort Professor war.  (Quelle: Google.news)

10/25/2011

10/21/2011

Woche 4: Anästhesie-Experte belastet Murray

 

Der Anästhesie-Experte Steven Shafer von der New Yorker Columbia University verurteilte leidenschaftlich das Verhalten Michael Jacksons Arzt Conrad Murray. Shafer hatte sogar ein 16-minütiges Video produziert, das den korrekten Umgang mit dem für Jacksons Tod verantwortlichem Narkosemittel Propofol demonstrierte.

"Propofol ist ein aussergewöhnliches Medikament. Ich möchte, dass die Menschen verstehen, dass es ein gutes Medikament ist, wenn es von jemandem verabreicht wird, der etwas davon versteht." Was in Michael Jacksons Fall passiert sei, habe nichts mit einer normalen Propofol-Behandlung zu tun.

Murrays verletzte ethische Standards, als er sich darauf einliess, Jacksons Wünsche "wie ein Hausangestellter" zu erfüllen, statt seiner ärztlichen Verantwortung zu folgen, so Shafer.

„Unverzeihliche“ und „ungeheuerliche“ ärztliche Fehler hätten am Ende zu Jacksons Tod geführt.

Steven Shafer war vermutlich der letzter Zeuge der Anklage. Ab Freitag sind die Zeugen der Verteidigung geladen.

10/14/2011

Prozess gegen Conrad Murray. Woche 3. Wochenrückblick


Schwere Vorwürfe belasten Murray. Makaber: die Ankläger versuchen den Prozess voranzutreiben, indem sie das Autopsie-Bild des toten nackten Michael Jackson zeigen.

10/08/2011

Prozess gegen Murray. 2 Woche. Wochenrückblick



Diese Woche wurden Fotos von Michael Jacksons Schlafzimmer gezeigt. Die Ermittlerin gab zu, Fehler gemacht zu haben und die Geschworenen durften die Aussage von Murray hören.

10/02/2011

Prozess gegen Murray: 1. Woche, der Wochenrückblick



Die erste Woche des Gerichtsprozesses gegen den Michael Jacksons Leibarzt Dr. Conrad Murray ist vorbei. Die Geschworenen im Gerichtssaal durften in dieser Woche einiges gehört haben, sogar intime Details über den King of Pop: wie zum Beispiel seine von Drogen verwirrte Stimme auf der Aufnahme, seine Hoffnungen – was seine letzten Konzerte betraf und sogar über seine Vorliebe für Cobb-Salat mit seiner eigenen Variation aus Spinat und Bio-Putenbrust.

9/27/2011

Video: Prozesseröffnung



Aufnahme: die Stimme von Michael Jackson unter Drogen




The recording appears to feature a drugged Jackson, slurring his words as he says he wants people to leave his show saying, "He's the greatest entertainer in the world."
The recording said:
“We have to be phenomenal. When people leave this show, when people leave my show, I want them to say, “I’ve never seen anything like this in my life.
"Go. Go. I’ve never seen nothing like this. Go. It’s amazing. He’s the greatest entertainer in the world. I’m taking that money, a million children, children’s hospital, the biggest in the world, Michael Jackson’s Children’s Hospital.”
The point of playing the recording, prosecutor David Walgren said, was to demonstrate Murray’s “knowledge of what he is doing to Michael Jackson on May 10, 2009, over a month and a half before Michael Jackson dies as a result of this very treatment.”

9/26/2011

Murray, der unfähige Hochstapler



Die Anklage porträtiert den heute 58-jährigen Murray als überschuldeten Hochstapler, der seinen Job als Jacksons Privatarzt dazu genutzt habe, Frauen zu beeindrucken. Murray soll bei der Behandlung des Popstars nachlässig gewesen sein - so soll er am Abend von Jacksons Tod mehr mit Telefonaten mit seinen Mätressen als mit dem Zustand seines Patienten beschäftigt gewesen sein.

9/24/2011

Murray-Prozess: Die Geschworenen wurden benannt



In Los Angeles wurden aus insgesamt 84 potenziellen Jury-Mitgliedern zwölf Geschworenen benannt, die ab dem 27. September über Conrad Murray, den Leibarzt von Michael Jackson richten werden. Die Jury wurde aus fünf Frauen und sieben Männer zusammengestellt. Fünf Ersatzgeschworene stehen bereit, falls ein Jury-Mitglied aus irgendeinem Grund ausfallen sollte.

8/20/2011

Murray hat Angst vor Medien



Dr. Conrad Murray - der Arzt, der Michael Jacksons Todes beschuldigt wird, hat einen Antrag eingereicht, in dem er ersucht, den Geschworenen den Zugriff auf alle Medienberichte sowie Social Media zu unterbinden.

5/13/2011

Gegnerischer Zeuge wird zu seiner Aussage gezwungen




Dr. Adams wurde gerichtlich aufgerufen, zugunsten von Dr. Murray auszusagen.

Adams ist ein Anästhesist in Las Vegas, der anscheinend Michael Jackson das Narkosemittel Propofol ebenfalls mehrmals illegal verabreichte.

Adams hat durch seine Anwälte eine Erklärung eingereicht, in der er begründet, warum er nicht aussagen sollte. Sein wichtigstes Argument ist, dass er wegen seiner Verbindung mit dem Popstar finanzielle Probleme bekommen könnte. Adams behauptet, sein Leben (oder eher seine Karriere) würde sich unwiderruflich Verändern, wenn er gezwungen wird, auszusagen.

Trotz seiner Bitte, wurde Adams für eine Aussage vorgeladen. Wir sind gespannt, was er zu sagen hat...