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5/17/2010

Jahr 2004 Teil 2



Und wieder gab sich Vanity Fair, die grösste Mühe: schon Anfang Februar brachten sie die März-Ausgabe mit einer Michael-Jackson-Exklusiv-Geschichte an die Kioske. Der Artikel "Neverland's Lost Boys" von Maureen Orth war voll mit "neuen Details" über Michaels Privatleben und weiteren Anschuldigungen:


1. Michael Jackson nannte Weißwein "Jesus-Saft" und Rotwein "Jesus Blut." Den "Jesus-Saft" zog er vor und trank es meistens aus Coladosen, damit niemand wusste, dass er Alkohol konsumiert.

2. Im Laufe der Jahre entwickelte Michael Sucht für Demerol und Morphin, die er gewohnheitsmäßig mit Wein zusammen einnahm, besonders während seiner Reisen im Flugzeug (Michael hatte grosse Angst vom Fliegen).

3. Während der 90er Jahre charakterisierte Jackson sich selbst als eine Art makellosen, ätherischen Peter Pan, aber er hatte bereits zu dieser Zeit schwere Drogenprobleme. Seinen Aufenthalt in einer Londoner Entzugsklinik verdankte er einem mexikanischen Arzt. Der Arzt rief völlig erschrocken einen der Michaels Manager an und sagte: "Entweder werden ihn die Drogen töten, oder er springt aus dem Fenster, weil er denkt, er könne fliegen. Sie sollten am besten jemanden herbringen, auf den er hören wird. Sonst wird es bald keinen Michael Jackson mehr geben." Daraufhin wurde Elizabeth Taylor angerufen. Sie sagte sofort:" Ich komme. " Sie schaffte es, ihn nach London in die Rehabilitationsklinik zu bringen, aus welcher er sich bald wieder selber entliess.

4. Es gab fast nie eine Zeit, wann Michael Jackson frei von irgendeiner Krise leben konnte, behaupten viele, die ihn kannten und als Ergebnis, wurde es immer schwieriger für ihn, seinen Beratern zu vertrauen oder keine paranoiden Gedanken zu haben. "Er hat eine Menge Leichen im Keller", sagte sein ehemaliger Manager Myung-Ho Lee. "Einige sind real und einige sind in seinem Kopf, die ihn zum Gefangenen machen."

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Um Stellung zu beziehen, veröffentlichte Michael Jackson auf seiner eigenen Homepage mjjsource.com exklusives Fotomaterial, Interviews und Statements. Damit wolle er den ständig kursierenden Gerüchten ein Ende setzen, erklärte Michael nach der Anleitung mit dem Titel "A New Beginning". Einen Teil der Daten stellte Jackson allerdings nur als kostenpflichtigem Download bereit.

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Während über den Termin für den Prozessbeginn verhandelt wird, hat ein zweiter Junge neue, schwere Vorwürfe gegen Jackson erhoben. K. erzählte von einem speziellen Raum, in dem sich nichts außer einem Stuhl und vielleicht einem Bett befunden habe. K. beschrieb Michael als einen Mann, der sich von einer Sekunde auf die nächste, von einem netten, charmanten Menschen in einen «Dämon» verwandelt habe. Insgesamt über einen Zeitraum von sechs Jahren sei er von dem Popstar missbraucht worden. (Quelle und weitere Details: http://www.netzeitung.de/entertainment/people/288875.html) Nach einer "umfassenden Untersuchung", die keine Beweise erbrachte, werde von einer weiteren Anklage abgesehen, sagte ein Sprecher der Polizei.

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Nach einem Bericht der Zeitschrift «US-Weekly» wurde Michael Jackson wieder Vater - und zwar gleich vierfach. Das Magazin schrieb am Dienstag, Jackson habe sich erst kürzlich mit der Leihmutter in einem Luxushotel in Florida getroffen. Sie soll bereits mit Vierlingen schwanger sein.

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Auf Antrag der Verteidigung verschob Richter Rodney Melville vom Superior Court im kalifornischen Santa Maria den Prozeßbeginn um gut vier Monate auf den 31. Januar. Ursprünglich sollte der Prozeß am 13. September beginnen.

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Die Tänzerin Tatiana Thumbtzen, die bei dem Video "The Way You Make Me Feel" mitgespielt hatte, meldete sich zur Wort und erzählte eine Menge Dreck über den King of Pop mit dem sie angeblich 1988 eine kurze Beziehung hatte. Ein Freund der Tänzerin: "Sie haben sich getrennt, weil sie um Geld gestritten haben oder weil sie versuchte, ihn ohne seine Erlaubnis zu küssen, je nachdem wem du glauben möchtest." Jedes Mal wenn Macaulay Culkin Michael besuchte, fing Tatiana ein Streit an. "Michael hat immer davon geredet, dass er es nicht abwarten könne Macaulay und seine vollen Lippen zu sehen", erzählte sie.

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Neue Vorwürfe gegen den Popstar: Bereits 1990 habe der Sänger dem Sohn eines Angestellten zwei Millionen Dollar gezahlt, damit dieser nicht wegen Mißbrauchs gegen ihn aussage, teilte der amerikanische Fernsehsender NBC mit.

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Michael Jackson hat erstmals öffentlich eingestanden, dass er sich das Schweigen von Leuten erkauft hat, die ihn des sexuellen Missbrauchs von Kindern beschuldigen wollten. Er habe "vor Jahren Vereinbarungen mit gewissen Personen getroffen", erklärte Jackson, "weil ich mir Sorgen machte um meine Familie wegen des Medienrummels, den es gegeben hätte, wenn ich die Sache vor Gericht durchgekämpft hätte". Den Personen, an die er Geld zahlte, wirft Jackson in seiner Erklärung vor, sie hätten "meine Sorge für Kinder" ausgebeutet. "Ich war ein verletzbares Ziel für jene, die Geld wollen." Er habe sein gesamtes Leben der Hilfe für Millionen Kinder auf der ganzen Welt gewidmet, erklärte der Musiker weiter. "Ich würde niemals einem Kind wehtun." (Quelle: welt.de)

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Joe Jackson hatte seine Sicht der Dinge aufgeschrieben und sich mit dem Buch in den Flieger nach Deutschland gesetzt, dem drittwichtigsten Jackson-Markt nach den USA und England. In Deutschland seien die Fans treu, dort habe er die Presse noch im Griff. Das schreibt er in "The Jacksons". Zunächst sollte sein Buch nur in Deutschland erscheinen. Amerika habe seine Wahrheit nicht verdient.

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Nun beschäftigen sich sogar die Wissenschaftler mit dem Phänomen Michael Jackson. Bei dem zweitägigen Michael Jackson – Kongress in New Haven (US-Bundesstaat Connecticut) erörterten 18 Wissenschaftler mehrerer US-Universitäten nahezu alle Aspekte des "Phänomens Jackson" - von Sex und Rassenbeziehungen, plastischer Chirurgie und Persönlichkeitsveränderung bis hin zur medialen Ausschlachtung der Vorwürfe, er habe Minderjährige missbraucht. Todd Gray, der einige Jahre der offizielle Fotograf Jacksons war, erzählte den Teilnehmern, dass der Star schon vor Jahren darauf achtete, nicht maskulin zu wirken. Er habe Fotos für die Medien oft "weicher retuschieren" müssen.

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Neue Klage gegen Michael Jackson, er wurde von einem Produzent S. auf 3 Millionen Dollar verklagt. Jackson hatte seine geschäftlichen Beziehungen mit S. beendet, nachdem er erfahren hatte, dass dieser als Porno-Regisseur gearbeitet hatte.

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Ein Kanadier drohte Michael Jackson per E-Mail mit dem Tod. Doch anstatt seine E-Mails direkt an Michael zu senden, hatte der 26-jährige Adrian Poffley sie an das Gericht in Santa Monica geschickt: "Jackson wird es nicht mehr bis zu seinem Auto schaffen. Das verspreche ich. Übrigens: Kugelsichere Westen sind unter dem Arm am wenigsten sicher." Eine weitere Mail erreichte das Gericht mit der Warnung: "Der Polizist mit der grünen Hose und dem blauen Shirt stand im Weg. Das nächste Mal klappts vielleicht." Fünf Tage später wurde der Mann verhaftet. Poffleys Anwalt argumentierte, sein Mandant leide an einer manisch-depressiven Erkrankung. Der Geistesgestörte bekam neben der Bewährungsstrafe ein einjähriges allgemeines E-Mail-Verbot.


1 Kommentar:

  1. Anonym17.5.10

    Sehr sehr sehr sehr x10⁴² traurig.
    Der Arme konnte sich nie von dem erholen was sie ihm als Kind angetan haben.
    Schrecklich sowas. Ich denke auch dass sein Hang zu Jungen was damit zu tun hat. Eine Sexualität die sich nicht frei entwickeln kann sucht und findet ihre eigenen Wege. Da kann die Katholische Kirche grad einen Choral von singen.

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